AUSBILDUNGSFÖRDERUNG FÜR MENSCHEN MIT KÖRPERLICHEN BEEINTRÄCHTIGUNGEN IN ARMENIEN

Hintergrund

A. Shiroyan ist seit 1983 als Goldschmied in Eriwan, Armenien, tätig und hat beschlossen, sich für Menschen zu engagieren, die von den Folgen des 44-tägigen Krieges Ende 2020 (Berg-Karabach-Krieg) betroffen sind. Dazu gehören vor allem verwundete Soldaten, die aufgrund physischer und psychischer Einschränkungen ihrer früheren Tätigkeit nicht mehr nachgehen können. Aber auch bedürftige Zivilisten, insbesondere Menschen mit Behinderungen, sollen gefördert werden. Zu diesem Zweck hat A. Shiroyan ein Ausbildungsprogramm ins Leben gerufen, das es den Teilnehmenden ermöglicht, sich innerhalb von sechs Monaten zum Goldschmied ausbilden zu lassen. Das Hauptziel dieser Ausbildung ist es, den Teilnehmenden durch den Erwerb von Fähigkeiten den Einstieg ins Berufsleben oder die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Für die Durchführung dieser Ausbildungsmaßnahme wurde ein moderner Unterrichtsraum eingerichtet und professionelle Werkzeuge und Geräte angeschafft, mit denen die Teilnehmenden lernen und arbeiten können.
Auch Dozenten wurden hinzugezogen, um die Lerninhalte in den einzelnen Themenbereichen zu vermitteln. Zum Programm gehören auch Besuche in Galerien und Museen.

Da A. Shiroyan dieses Projekt privat initiiert hat und auch durchführt, ist er auf die Unterstützung Dritter angewiesen, um die Kosten für das Bildungsprogramm zu decken.

Unser Projekt unterstützt Shiroyans Ausbildungsprogramm, damit die notwendigen Maschinen und Geräte angeschafft und das Lehrpersonal entlohnt werden können.

Ziel

Das Projekt verfolgt das Ziel, den an der Ausbildung teilnehmenden Personen eine berufliche Qualifikation im Goldschmiedehandwerk zu ermöglichen. Das Ausbildungsprogramm geht auf eine Privatinitiative von A. Shiroyan zurück, ist jedoch derzeit mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert, weshalb der Abschluss dieses Ausbildungsprogramms gefährdet ist.

Mit dem Abschluss der Ausbildung sollen die Teilnehmenden wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden können und in der Lage sein, ihren Lebensunterhalt durch ein eigenes Einkommen zu sichern. Dadurch sollen sie auch wieder in die Lage versetzt werden, am gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen und ihre Lebensqualität zu verbessern.

Damit trägt das Projekt zur Erreichung der
SGDs 1, 4, 8 und 10 (Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, Agenda 2030) bei.

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